Allergischer Schnupfen
Wenn Allergien die Nase belasten
Juckreiz, Niesen, Augentränen sowie eine laufende und verstopfte Nase – diese Symptome können auf einen allergischen Schnupfen hinweisen. Allergien im HNO-Bereich sind weit verbreitet und können nicht nur die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, sondern auch viele Krankheiten begünstigen. Ob Pollen, Hausstaub/Milben oder andere Auslöser – wir helfen Ihnen, den Ursachen auf den Grund zu gehen und bieten gezielte Behandlungsansätze, damit Sie auch wieder unbeschwert durchatmen können.
Endlich kann ich unbeschwert atmen - trotz Allergie!
Wie entsteht allergischer Schnupfen?
Ein allergischer Schnupfen entsteht, wenn die Nasenschleimhaut mit bestimmten Substanzen in Kontakt kommt, die über die Luft eingeatmet werden. Diese Substanzen, sogenannte Allergene, lösen bei empfindlichen Personen eine übersteigerte Abwehrreaktion des Immunsystems aus.
Zu den häufigsten Auslösern gehören Pollen von Gräsern, Bäumen und anderen windbestäubten Pflanzen, die Heuschnupfen verursachen. Doch nicht nur Pollen können verantwortlich sein – auch Hausstaub/Milben, Schimmelpilzsporen und sogar Hautschuppen von Haustieren zählen zu den typischen Allergenen, die allergische Reaktionen hervorrufen können.
Welche Symptome treten bei allergischem Schnupfen auf?
Mögliche Symptome bei einem allergischen Schnupfen zeigen sich durch Juckreiz im Rachen, Augen- und Nasenbereich. Die Nase läuft zudem oft wässrig und Betroffene haben regelrechte Niesattacken.
Eine verstopfte Nase tritt vor allem dann auf, wenn sich eine asthmaähnliche Schleimhautentzündung entwickelt. Die Schleimhaut wird durch Wassereinlagerung dick, es können sich sogar Schleimhautwucherungen (Polypen) bilden. Dann verstopfen nicht nur die Nase, sondern auch die Nasennebenhöhlen und die Ohren. Eine behinderter Nasenatmung kann dann auch den gefürchteten Etagenwechsel hin zu einem allergischen Asthma begünstigen
Welche Behandlung eignet sich bei allergischem Schnupfen?
Neben einem Allergietest lässt sich durch eine einfache endoskopische Untersuchung beim HNO-Arzt die Schleimhautreaktion bei allergischem Schnupfen erkennen und mit speziellen Sprays behandeln. Wichtig sind auch Verhaltens- und Vermeidensmaßnahmen sowie medikamentöse Ansätze. Die einzig ursächliche Therapie ist eine Gewöhnungsbehandlung durch tägliches Auflösen einer Tablette unter der Zunge, die sogenannte orale Hyposensibilisierung.
Wird die allergische Reaktion durch eine eingeschränkte Nasenatmung bei schiefer Nasenscheidewand verstärkt, kann zusätzlich eine operative Nasenscheidewandkorrektur in Betracht gezogen werden.
Prof. Dr. Stefan Holtmann
Als renommierter Facharzt für HNO-Heilkunde mit Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“ ist Prof. Dr. Stefan Holtmann Ihr Ansprechpartner auf dem Gebiet der konservativen und operativen HNO-Heilkunde und Nasenchirurgie in München. Als einer von wenigen hat er sich bereits vor über 40 Jahren auf die funktionelle und/oder ästhetische Nasenkorrektur spezialisiert. Seit Jahren gilt er als Top-Experte und ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften.
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